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Sport (is Mord - oder was?)

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Kallisti:

--- Zitat von: Lucas de Vil am 27 August 2010, 07:49:01 ---
--- Zitat von: messie am 27 August 2010, 01:23:19 ---Wie war/ist es denn bei dir nun? Früher mehr Sport betrieben als jetzt - oder doch umgekehrt ...?
--- Ende Zitat ---
Ich schließe mich der Frage an. Vorher gibt es auch keine Infos.
Vielleicht lernst du es ja irgendwann mal, Kallisti. :P

--- Ende Zitat ---

Das nenn ich (typisch deutsche) Kleinlichkeit! ^^ - Vielleicht lernst du es auch irgendwann: dass man mich fragen muss, wenn man was von mir wissen will. Ansonsten findet sich zwischen den Zeilen jede Menge Info (nicht nur bei mir...).


messie

... na guuut - wie lange spielst du denn schon Schach? Dann will ich aber auch wissen, wer es dir beigebracht hat (Mutter, Vater oder älteres Geschwister vlt.?) - also die Züge einfach erst mal nur (falls du als Kind angefangen hast?)?


--- Zitat ---Ich frag' aber trotzdem mal: Wie war/ist es denn bei dir nun? Früher mehr Sport betrieben als jetzt - oder doch umgekehrt ...?
--- Ende Zitat ---


Früher mehr als heute. =(

Als Kind sechs Jahre Klassisches Ballett (mit 3 angefangen, mit 9 aufgehört). Später (Kindheit) dann bisschen Schwimmen (nur ganz kurz), bisschen Jazz-Tanz (wie das früher halt hieß) - auch nur kurz. Dann ca. 3 Jahre, von 10 bis 12 (trau mich ja kaum, es zu sagen...) in ner "Tanzgarde" (Faschingsverein) - also HochdasBein-Hopshops zu Rumtata-"Musik" mit kurzen Röckchen bzw. Kleidchen und bei Umzügen mitten im Winter - bei eisiger Kälte und Schnee, kaum bekleidet (während der Elferrat auf dem Wagen fuhr - warm angezogen mit Ofen  >:( - die alten Säcke -sorry: also gestandene Mannsbilder, die nicht so schnell frieren) ... ehehehe...  :-[  naja.

Außerdem (als Kind) Aerobic.

Dann lange gar nix mehr gemacht (außer Schulsport, den ich immer gehasst habe, auch wenn es Siegerurkunden bei den Bundesjugendspielen gab - vor allem Geräteturnen fand ich schrecklich).

Mit 18 (?) wieder mit Aerobic angefangen, aber nur wenig. Regelmäßig erst wieder, als mein Sohn auf der Welt war (dann aber immer nur zu Hause).

Später (mit 27 glaub ich) dann Ausbildung zur "Tanzpädagogin" (leider aus finanziellen Gründen abgebrochen) - da habe ich mich so viel und so intensiv bewegt wie nie vorher und nachher (bisher) in meinem Leben - und hatte ein unglaublich, unbeschreiblich gutes Körpergefühl. Also Treppensteigen war, als wenn man Sprungfedern unter den Füßen hätte - der Körper war einfach total "leicht", beweglich ... wirklich großartiges Gefühl und Wohlbefinden und alle möglichen Zipperlein waren dadurch weg!! Seit dem weiß ich, wie heilsam und wichtig Bewegung (Sport) tatsächlich für den Körper sein kann!!!  :)

Jedenfalls lernte ich da PILATES kennen und schätzen (außerdem auf dem Stundenplan Folklore, Jazz, Freier Tanz, Klass. Ballett, Theorie natürlich auch - zum Steppen kam ich leider nicht mehr, Flamenco leider auch nicht).

Etwa drei Jahre später dann auch zum ersten Mal Yoga gemacht (Kundalini-Yoga) - auch sehr zu empfehlen - für mich allerdings eigentlich nur die körperliche Ebene, weniger die "geistige"/spirituelle...  (Atmung und Entspannung schon, klar, ist ja Bestandteil - aber halt nicht mit dem "spirituellen" theoretischen Überbau).

Seit Schwangerschaft mit meiner Tochter dann leider gar nix mehr gemacht (aus körperlichen/gesundheitlichen Gründen und auch Mangel an Zeit/Möglichkeit). LEIDER. Seit dem (also jetzt ca. 5 1/2 Jahre OHNE Sport) fühl ich mich auch wie ne 80-Jährige - soll heißen, total "gebrechlich" und "schwach" und unbeweglich... ÄTZEND!!!

Versuche grade wieder, regelmäßig was zu machen (Aerobic, Pilates, bisschen Yoga). (Aerobic halt immer inklusive "Muskeltraining" und "Stretching", klar!)


Fitness-Studio wäre ein Alptraum für mich - finde das einfach grässlich - anderen beim Keuchen und Schwitzen zuzugucken oder/und selbst dabei begafft, beglotzt zu werden. Und überhaupt mag ich "Fitness"-Geräte nicht (Theraband zähl ich da jetzt nicht dazu, Bälle natürlich auch nicht). Und dann auch nicht das Gruppenhüpfen im knappen, sexy Dress - also das ist mir zuwider.

Wenn ich die Kohle hätte, würd ich gerne Steptanz, Flamenco und ein paar Standardtänze lernen, auch Reiten und Pilates und Yoga unter prof. Anleitung.


Ob es ein Sport ist, weiß ich nicht, aber Paragliding finde ich auch faszinierend.


Das war jetzt wohl wieder zu viel des Guten, ne (zu ausführlich)?  ;)











messie:

--- Zitat ---wie lange spielst du denn schon Schach?
--- Ende Zitat ---

Seit ich 13 Jahre alt bin, da hat ein Bekannter meiner Mutter mir die Züge beigebracht, er suchte ein "Opfer", mit dem er regelmäßig spielen und gewinnen konnte. Der bereute es dann später, weil ich ihn 2 Wochen später überholt hatte  :D

Ein Bekannter, der meine Spielstärke besaß (bzw. besitzt) sagte mir mal: "Wenn es Tennis wäre, wäre ich Profi geworden". So sieht es bei mir auch aus: Das Talent ist zwar groß, aber reicht nicht um dauerhaft davon leben zu können. Als Tennisspieler hast du als 250. der Weltrangliste noch ein ganz gutes Auskommen, als Schachspieler kämpfst du dort finanziell ums nackte Überleben. Darum spiele ich "just for fun" und habe mich dann später auch anderen Dingen eher zugewandt (dafür bin ich nun auch in der Weltrangliste auf einem pobligen Platz 23 787, also ferner liefen  :D ).

Was Schach mit anderen Sportarten gemein hat ist, dass man sich irgendwann entscheiden muss, wie viel man an Freizeit dafür opfern möchte. Je höher die Liga, desto größer der Arbeitsaufwand. Während ich mich für eine (4 bis 6-stündige) Partie in einem Mannschaftskampf in der 5. Liga gar nicht vorbereiten muss, bräuchte ich in der 4. ca. eine Stunde Vorbereitungszeit, in der 3. waren es zwei, in der zweiten einen halben Tag und in der ersten ein bis zwei Tage (je nach Gegner natürlich mal mehr, mal weniger).
Das werden andere aus anderen Sportarten kennen: Je höher die Liga, desto häufiger muss man trainieren. Und so kommt es, dass reine Fußball-Hobbyspieler für die 5. Liga auch schon mitunter 6x die Woche trainieren ...

Kaffeebohne:
Faschingsverein, Elferrat... Kommst Du aus dem Rheinland, Kallisti?



--- Zitat von: Kallisti am 27 August 2010, 10:48:00 ---Fitness-Studio wäre ein Alptraum für mich - finde das einfach grässlich - anderen beim Keuchen und Schwitzen zuzugucken oder/und selbst dabei begafft, beglotzt zu werden. Und überhaupt mag ich "Fitness"-Geräte nicht (Theraband zähl ich da jetzt nicht dazu, Bälle natürlich auch nicht). Und dann auch nicht das Gruppenhüpfen im knappen, sexy Dress - also das ist mir zuwider.

--- Ende Zitat ---
So habe ich Fitness-Studios nicht kennengelernt. Ich war in zwei Studios, und es war bei beiden kein Gaffen und Begafft werden. Und auch kein Laufsteg für sexy Dresses. Die Stimmung war netter, als ich es mir anfangs vorgestellt habe.

Solche "Gruppenhüpfkurse" sind allerdings auch nicht mein Ding.

Ich war früher (so im Alter von 14 bis ca. 18) reiten, mußte dann aber leider wegen der Schule damit aufhören (Nachmittagsunterricht, Abi-Vorbereitung, etc.).

So an sich mag ich Sport nicht. Er bringt mir einfach keinen Spaß, und ich fühl mich hinterher auch nicht besser als vorher.

Kallisti:
Kaffeebohne

... nee, nich Rheinland (ich hab´s eigentlich GAR NICHT (mehr) mit Fasching - höchstens Kinderfasching - lässt sich leider nicht vermeiden ;) ) - Baden-Wü. (aber da gibt´s auch Faschingsvereine). :)


Naja, es gibt hier bspw. auch eine Einkaufspassage, da kann man den Leuten direkt auch beim "Trainieren" zuschauen - klar, sind nicht alle Fitness-Studios so glegen, solche Schaukästen..., aber das wäre halt für mich gar nix.


An die Kampfsportler - warum Kampfsport?


Lacrisa - wolltest du das in dem Alter (5 J.) selber - oder wie/warum kamst du zum Leistungssport?


@Tialys

auch bei dir so - wolltest du das selbst (Schwimmen) bzw. wie bist du dazu gekommen (warum Schwimmen) und wie alt warst du, als du anfingst?

K-Ninchen:
Sport hatte für mich schon immer einen recht negativen Beigeschmack - in vielen Belangen.
Ballsport: Ich hab immer den Ball an den Kopf bekommen (Brennball) und konnte auch selber nie gut werfen. Schöne Filme sind immer wegen Fußball ausgefallen. Außerdem habe ich - als Kind - Fußballfans immer als total aggressive Vollidioten erlebt. Genau wie die Mitschüler, die sich dafür immer begeistert haben.
Gymnastik, Bodenturnen, etc: Für mich reine Schikane und Folter. Hab nie verstanden, wozu das gut sein soll
Schwimmen: Hab ich tatsächlich mal ganz gerne gemacht.
Sport im Fernsehen: Fand ich grundsätzlich extrem öde und langweilig. Ob im Kreis fahren, Tennis, Fußball, Rudern, die ganze (gottverdammte) Olympiade (Winter + Sommer). Gut, im Erwachsenenalter hat mich dann doch das ein oder andere Deutschlandspiel in einer WM oder EM interessiert. Danach war das Interesse am Fußball aber wieder etwa bei Null.
Immerhin ganz löblich, dass Stefan Raab versucht, einige der öden Sportarten etwas aufzupeppen, aber Wok-WM und Turmspringen haben mich leider auch echt nicht bekehren können.
Davon abgesehen hat sich mir damals der Sinn nie ganz erschlossen, warum man "Sport treibt". Einfach irgendein sinnloses, anstrengendes Zeug tun und dabei auch noch wertvolle Zeit vergeuden.
Heute, wo ich etwas dicker bin, kann ich zumindest diesen Grund bei den meisten Sportarten nachvollziehen...

Später habe ich dann Volleyball & Badminton für mich entdeckt, was mir tatsächlich viel Spaß macht.
Außerdem fahre ich gerne Rad. Was ja auch irgendwie sportlich ist.
Aber das war's dann auch. Mit Joggen usw. kann man mich JAGEN. Ja, man MUSS mich jagen, damit ich jogge.

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