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Sport (is Mord - oder was?)

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Tialys:

--- Zitat von: Kallisti am 28 August 2010, 22:19:34 ---@Tialys

auch bei dir so - wolltest du das selbst (Schwimmen) bzw. wie bist du dazu gekommen (warum Schwimmen) und wie alt warst du, als du anfingst?

--- Ende Zitat ---

Hab mit 4 Schwimmen gelernt, da wir immer an der Nordsee Urlaub machen und meine Eltern es wohl sicherer fanden, wenn die Kinder dann möglichst schnell schwimmen lernen ;) Dageblieben weil ich es wollte.

Kallisti:
Kaffeebohne und K-Ninchen


... naja, genau - es ist für Spaß am Sport bzw. an Bewegung wichtig, dass man halt das findet, das einem liegt, das zu einem passt. Auch körperlich - das hat gar nicht so viel oder nur mit Körpergewicht zu tun, sondern ist meiner Ansicht nach eine Typ-Frage bzw. Gesamtkonstitution ist wichtig - auch Alter...

Also ich weiß heute einfach, dass regelmäßige Bewegung (Sport - außer Atem bzw. ins Schwitzen kommen und Muskeltraining sowie Dehnen) für so vieles wirklich wichtig und hilfreich ist - und das spürt man auch.

Aber, Kaffeebohne, das merkt man eigentlich erst, wenn man eben was gefunden hat (Sportart) das zu einem passt und vor allem, wenn man es regelmäßig macht, d.h. mindestens zwei- bis dreimal die Woche je ca. 1 Stunde. (Gerne länger, wenn geht. ;) )

Klingt nach pauschalen Empfehlungen, wie man sie überall lesen kann. Aber ist wirklich so. Das muss man dann außerdem auch mindestens 3 Monate so durchhalten - DANN kommt der Effekt, dass man sich nach dem Sport wohlfühlt und insgesamt körperlich viel besser! (Wenn man dann dabei bleibt - regelmäßig.)

Anfangs kostet es viel Überwindung und Disziplin und ist auch oft extrem anstrengend (je nach dem, was man macht und wie lange und wie lange man gar keinen Sport gemacht hat). Aber wenn man es schafft, es konsequent wirklich ca. dreimal wöchentlich zu machen, merkt man erste Erfolge evtl. auch schon früher (so nach 4 bis 6 Wochen etwa - ist individuell unterschiedlich). Jedenfalls ist das bei Muskeltraining und Stretching so. Damit würde ich auch anfangen (das ist einfach immer gut - egal, was man sonst macht).

Je älter man wird, desto wichtiger wird es (Bewegung), weil Muskeln einfach "verkümmern", wenn man sie nicht benutzt/trainiert (und danach dehnt).


Wir sind als Menschen einfach nicht dafür "gemacht", uns nicht/kaum zu bewegen, überwiegend zu sitzen, zu liegen oder zu stehen. Der Körper braucht Bewegung, um funktionsfähig zu bleiben. Mit der (richtigen) Ernährung ist es auch so. (Extra-Thema)


Also hört sich jetzt lieder sehr nach Predigt an, aber ich merke das an mir selber ganz deutlich - man kann aber das angenehme Gefühl erst erleben, wenn man wie gesagt eine Zeit lang wirklich regelmäßig Sport gemacht hat. Sonst kann man sich das gar nicht vorstellen - wenn man das nie kennengelernt hat (wie sich das anfühlt). ;)

Wenn man dieses level aber erst mal erreicht hat, DANN macht Bewegung auch Spaß, fühlt sich gut an, fällt dann auch viel viel viel leichter - man macht es dann gerne und vermisst es, wenn man mal nicht die Möglichkeit dazu hat.


@SoylentHolger

Bergsteigen (also richtig Klettern) oder Bergwandern? Wie bist du dazu gekommen (Familie)?









Sapor Vitae:
Ich mag Bewegung und ich merke, dass es mir nicht gut tut, wenn ich mich nicht bewege, aber ein wirklicher Sportfan bin ich nicht. Ich bin früher überallhin mit dem Fahrrad gefahren und abends meistens auch noch eine Runde "ausgefahren", ausserdem habe ich auch meistens irgendeinen Sport gemacht, aber nie so richtig intensiv. Habe einfach nie das Richtige für mich gefunden oder es passte zeitlich einfach nicht. Ich mache vieles gern, Badminton, Squash, Schwimmen und vieles mehr, aber da fehlt einfach die Lust, das wirklich wöchentlich zu machen.

Hier in Hamburg bin ich leider ziemlich faul geworden. Habe eine ganze Weile gar nichts gemacht und bemerke nun auch die Folgen; Die Kondition ist komplett weg. Inzwischen tanze ich einmal die Woche, was mir grossen Spass macht. Ich habe ausserdem noch Yoga und Basketball im Auge; aber da muss ich erst noch den richtigen "Kurs" oder Ort finden und ein grosses Stück Motivation, das dann auch wirklich durchzuziehen.

Was mich ja interessieren würde: Wie bringen die Leute die drei bis viermal die Woche Sport treiben ihre anderen Hobbys und ihren Partner in ihrer Woche unter? Klar, ich könnte meine Onlinezeit streichen, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass das immer noch nicht reichen würde.
Kampfsport fand ich zum Beispiel immer interessant, weil das sowohl Beweglichkeit als auch Kondition trainiert und ausserdem fürs Selbstbewusstsein sicher nicht schlecht ist, aber die Trainingszeiten wären mir einfach viel zu viel.

@Tialys: bist du bei der Schwertkampgruppe, die im Sommer jeweils im Stadtpark an der Hindenburgstr. trainiert? War da nämlich auch eine Weile dabei. :)

Kallisti:
Sapor - mit den Zeiten, ja, das ist oft schwierig, vor allem, wenn man nach einem langen Tag einfach nur total müde ist.

Aber man muss halt Prioritäten setzen - klar, irgendwas muss man dann streichen, darauf verzichten, einschränken (damit die Zeit für Sport zur Verfügung ist).

Oder eben sehr diszipliniert sein (gleich ganz früh morgens - was meine Sache nicht ist: dann schon Sport) oder aber auch noch spät abends (23h oder später), was aber auf Dauer auch nicht so gesund ist.

(Gibt ja für Konditionstraining, Muskeltraining... auch bestimmte Uhrzeiten, in denen das am effektivsten ist - glaub nachmittags ab 16 oder 17 h bis ca. 20h? Wobei das auch nochmal vom individuellen "Bio-Rhythmus" abhängig ist ;) )

Es muss einem einfach wichtig sein - bei mir ist das jetzt so - ich bin körperlich irgendwie an nem absoluten Tiefpunkt - wenn ich jetzt nicht wieder regelmäßig was mache, kann es nur schlimmer werden (hätte nur nicht gedacht, dass das wirklich jetzt "schon" so heftig ist - dachte, erst so ca. 10 Jahre später - aber es hat irgendwie eben gar nicht nur so mit dem Alter zu tun, sondern mit dem Training - dadurch kann man so vieles enorm verändern, verbessern. Und ich hasse das Körpergefühl... jetzt, es ist mir also so wichtig, dass ich anderes dann "umorganisieren"/ändern ... muss). Naja, so ganz konsequent bin ich da grad noch nicht...   ::)  Aber das wird! (Hoff ich.)

K-Ninchen:

--- Zitat von: Kallisti am 29 August 2010, 23:42:22 ---Es muss einem einfach wichtig sein - bei mir ist das jetzt so - ich bin körperlich irgendwie an nem absoluten Tiefpunkt - wenn ich jetzt nicht wieder regelmäßig was mache, kann es nur schlimmer werden (hätte nur nicht gedacht, dass das wirklich jetzt "schon" so heftig ist - dachte, erst so ca. 10 Jahre später - aber es hat irgendwie eben gar nicht nur so mit dem Alter zu tun, sondern mit dem Training - dadurch kann man so vieles enorm verändern, verbessern. Und ich hasse das Körpergefühl... jetzt, es ist mir also so wichtig, dass ich anderes dann "umorganisieren"/ändern ... muss). Naja, so ganz konsequent bin ich da grad noch nicht...   ::)  Aber das wird! (Hoff ich.)

--- Ende Zitat ---
Geht mir gerade fast genau so. Ich will mehr Fahrrad fahren, regelmäßig und dann fängt plötzlich die Hamburger Regenzeit an. Super. Weil mir eine Erkältung holen, weil ich von oben bis unten durchnässt bin, will ich auch nicht. Und so ein riesen Ungetüm von Heimtrainer mag ich auch nicht wirklich in der Wohnung stehen haben :(
Aber ich werde auch immer fetter und fetter und fetter... und dann gibt es ab und zu noch mal so kleine "Sünden" (Schokolade, Eis, etc...), die dann wieder auf Ewig in den Fettpolstern hängen bleiben.
Schon doof... wahrscheinlich müsste ich Gewichte heben oder so, also was man auch zuhause machen kann, wenn es mal wieder regnet.

Früher, ohne Auto, war das auch anders. Da habe ich meinen Freund in Harburg einfach mal mit dem Fahrrad besucht (von Barmbek aus). Aber das war noch ohne den Hintergedanken "ich muss sport treiben" oder "ich bin zu dick". Ich hatte schlichtweg kein Auto und hab die S3 nicht besonders gemocht.

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