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Familie = ?

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Shadow Preacher:

--- Zitat von: Simia am 25 Juli 2011, 15:33:23 ---Ich kenne auch so jemanden, da ging sie mit der Einstellung ran "Der Mann ist für mich, das Kind (aus der vorigen Beziehung) hat ja seinen (zahlenden und weitgehend auch kümmernden) Vater". Aber ein zweites wollte sie mit ihm schon haben. Das stelle ich mir äußerst schwierig vor, wenn man dem einen Kind was sagen darf und dem anderen nicht.


--- Ende Zitat ---

Schwierig bzw. kompliziert wird es, wenn die 12 jährige dann sagt, du hast mir gar nix zu sagen..... womit sie auch recht hat.


--- Zitat von: Simia am 25 Juli 2011, 15:33:23 ---
Mir ging's allerdings v.a. auch um die leiblichen Väter, die sich aus der Verantwortung stehlen und die Frau erst vor die Situation stellen, einen Mann kennenzulernen, der die Angst haben könnte, plötzlich für Kinder sorgen zu müssen, die ihn möglicherweise gar nicht akzeptieren. Sowas verstehe ich nicht, also dass das gefühlt so dermaßen oft passiert (klar dass ein Kind bestehende Gefüge und Abläufe ziemlich durcheinanderbringt und manch einer feststellt, dass der weitere Weg nicht zusammen gegangen werden kann, aber ich dachte früher immer, solche Trennungen wären Einzelfälle).

--- Ende Zitat ---

Ich denke mal das der Zeitgeist der heutigen Gesellschaft, der nur noch aus Party und Fun besteht. Jemanden, der freiwillig auf seine Entfaltung zugunsten des Kindes verzichtet, wirst du wohl selten finden. Und sein es nun sein eigenes Kindes oder eines aus einer Vorbeziehung. Und hierbei geht es nicht nur um das Geld, sondern vor allem um Freizeit.

Ein Kind schränkt ein, weil es Aufmerksamkeit, Sorge, Obhut und auch Regelmäßigkeiten braucht. Dafür entschädigt es mit spielerischen Lachen und und. Aber du als Mutter und auch der "Stiefpapa sind eingeschränkt. Dies mag nun bei vielen Männern dazu führen, was mache ich hier/was tue ich mir eigentlich an.
Ich habe mir darüber in der 7 Jahren meiner Ehe sehr viel Gedangen machen müssen, weil die Tochter einen derartigen Streß ( Flatter nach Duisburg, Drogen, falsche Freunde etc etc.) gemacht hat, das ich in meiner Rolle als "Stief-Papa" schier verzweifelt bin. Und es gibt noch einen leiblichen Vater, der seine Vaterrolle mehr als Gut-Freundrolle ansah.
Andere mögen vielleicht ähnliche Erfahrungen haben und all dies schreckt sehr ab.

Ich sehe es aber auch so, das in der heutigen Zeit, eine Beziehung/Ehe viel zu schnell beendet bin. Und das leider von beiden Seiten gleichermaßen. Da ist die eigene Selbstverwirklichung wichtiger als die Familie.

Kallisti:
Shadow Preacher


erstmal zu der Sache mit neuem Partner bzw. Vater für (fremde) Kinder - was du da erlebtest, war wohl eher eine Ausnahme (so extrem ...). Sicher spielt da viel mit rein - vor allem auch das Alter der Kinder - je jünger, desto einfacher ist es, eine Beziehung aufzubauen usw., aber es hängt auch vom Wesen des Kindes ab (ob es eher extrovertiert ist oder eher introvertiert ...).
Und davon, wie alle miteinander und mit der Situation umgehen. Patchwork ist sowieso immer eine besondere Herausforderung (vor allem wenn noch mehrere "verschiedene" Kinder mit reinkommen - die sich ja auch alle untereinander erst mal "akzeptieren", "mögen lernen" müssen - oder auch nicht ...).

Es ist aber auch entscheidend, wie die Erwachsenen mit den Kindern umgehen - ein Kind, das bspw. zwei Väter oder Mütter hat, kann da viel profitieren, wenn es gut läuft und die Leute wirklich erwachsen miteinander und mit der Situation umgehen - wenn da Eifersucht mit reinspielt (z.B. beim "neuen" oder alten "Vater" bzw. beim neuen Partner oder dem leiblichen Vater ...), wird das vor allem für die Kinder schwierig. Und dass ein Kind wahrscheinlich immer Partei für seine (leiblichen) Eltern ergreift, ist auch nichts Seltenes. Dann wieder spielt das Alter eine Rolle (Pubertät oder auch Vorpubertät macht alles noch schwieriger - oft) und auch, dass die Kinder oft nicht wollen, dass "der Neue" den Platz des Vaters einnimmt - wenngleich der Vater "auf seinem Platz" kaum oder auch gar nie vorhanden ist/war! - Er wird dann gerne mal idealisiert (von den Kindern) ...

Klar, das ist für einen neuen Partner eine Herausforderung - und auf eine solche haben viele dann oft doch keinen Bock. Es sind hier auch eher die Männer betroffen, weil es weit  mehr alleinerziehende Frauen/Mütter gibt als Männer/Väter.

Um aber mal auf die leiblichen/biologischen Väter zurückzukommen: Da beobachte ich doch immer wieder, dass es oft folgendermaßen läuft:

Wenn die Eltern sich trennen, trennen sich sehr oft damit auch die "Väter" von den Kindern (vor allem, wenn sie zu ihren Kindern sowieso kein enges Verhältnis hatten und vor allem auch, wenn die Kinder bei der Trennung noch klein sind - sagen wir: unter Grundschulalter, insbesondere: unter Kindergartenalter - also unter 3).

Weiterhin beobachte ich, dass sehr viele dieser "Väter" vor allem dann keinen Kontakt (mehr) zu ihren Kindern halten bzw. wollen und also auch nicht mehr haben/pflegen, wenn sie eine neue Partnerin haben und diese mit dem Kontakt nicht einverstanden ist, ihn als lästig oder störend empfindet oder stressig oder zeitraubend oder das Kind nicht mag oder - viel eher verbreitet: wenn sie Probleme  mit der Mutter hat - da spielt auch wieder Eifersucht eine große Rolle und/oder Verlustangst: dass die "alte" Familie doch nochmal wieder zusammenfinden könnte usw. - oder die Damen wollen eine "eigene" "neue" Familie mit diesem Mann (dem Vater des "anderen" Kindes") gründen - da stört dann die alte Familie (das Kind, die Mutter aus der vorigen Beziehung) zumeist - wird zumindest so empfunden.

Nee, da kann mir auch keiner das Gegenteil erzählen - ich habe das nun schon wirklich mehrmals genau so beobachtet und auch selbst erlebt - und das ist so ein Punkt, der mich EXTREM wütend macht - auf alle Beteiligten (mit Ausnahme der Kinder, klar), denn:

zum einen sind diese "Väter" ja totale Memmen, die ihre neue Beziehung über ihre Kinder stellen, die, um Konflikte mit der neuen Partnerin (die auf das "alte" Kind also keinen Bock hat) zu vermeiden, also der neuen Frau nachgeben und ihre Kinder zugunsten dieser neuen Beziehung fallen lassen.
Das alleine geht für mich schon mal gar nicht - ja, da bin ich typisches "Muttertier" bzw. hat das für mich mit Verantwortung zu tun: dem Kind gegenüber: ich kann mich trennen so viel ich will und den Kontakt zum anderen Elternteil auf das Nötigste (in Bezug auf Umgang mit dem Kind) reduzieren (wenn die Kinder ein gewisses Alter haben, geht der Kontatk auch ganz wunderbar ohne, dass die Eltern da viel miteinander reden müssen ...!) - aber das Kind hat ein Recht darauf, immer ganz klar an erster Stelle zu stehen: bei BEIDEN Eltern(teilen)!

Und erst danach kommen die Bedürfnisse der Eltern bzw. eine neue Beziehung ...

Leider gibt es aber offensichtlich doch sehr viele Männer, "Väter", die das genau umgekehrt praktizieren: erst kommt die neue Beziehung und dann - vielleicht - das Kind - wenn überhaupt!

Was sind das für feige, bequeme Weicheier, die sich von ihren neuen Damen derart manipulieren und bevormunden und am Gängelband führen lassen ?!? - Ich finde, selbst wenn die Umstände schwierig sind (weite Entfernung, wenig Geld, neue Partner, Kind "schwierige Phase"...) - sowohl Vater als auch Mutter sollten (wenn sie von ihrem Kind getrennt leben/leben müssen) IMMER um ihr Kind kämpfen - um Kontakt zu ihm, um ein gutes Verhältnis mit ihm - jedenfalls so lange, wie die Kinder noch "klein" sind und: so lange den Kindern dieser Kontakt wichtig ist - auch wenn sie das oft gar nicht so zeigen (wollen, können) oder auch so nicht ausdrücken/sagen/zeigen können und/oder wollen!!!

Kinder brauchen Mutter UND Vater. Immer! (Es sei denn, die Eltern schaden ihren Kindern wirklich massiv - physisch, psychisch oder beides.)

Also für solches Verhalten - das Kind zugunsten einer neuen Beziehung aufzugeben, fallenzulassen ... ... ... - habe ich nicht die Spur von Verständnis, toleriere das GAR NICHT, da gibt es einfach kein Pardon.

Dann sind es auch diese Damen, die ich natürlich schlimm finde - aber da muss ich doch sagen: Es liegt am Mann, am "Vater": da stark, erwachsen und verantwortungsvoll genug zu sein, dass er den Mumm hat, einer solchen Frau zu sagen: Mein Kind lasse ich mir nicht nehmen - das steht an erster Stelle und das muss so sein.

Das erwarte ich einfach - von dem getrennt lebenden Vater genauso wie von einer getrennt lebenden Mutter oder einer alleinerziehenden Mutter mit neuem Partner: wenn Kind und neuer Partner nicht klarkommen (so gar nicht, auch nicht nach einiger Zeit ...) - wenn das Kind derart große Probleme damit hat, dann geht ganz klar der Typ - das Kind hat das Recht darauf, dass seine Bedürfnisse vorangestellt werden (über die der Eltern, der Erwachsenen). Sicher ist das auch wieder abhängig vom Alter des Kindes - ein Kind, das schon jugendlich ist und sehr seine eigenen Wege geht, weil die Freunde in dem Alter wichtiger werden bzw. sind als die Familie (peergroup ... ;) ), wird damit auch anders umgehen und die Mutter sicher nicht vor die Wahl stellen (verbal ...).
Ein kleines Kind, das aber von Ängsten oder Wut oder Traurigkeit gequält ist - da ist es was anderes. Wobei man dem auch auf den Grund gehen kann und sich das so ggf. lösen lässt. Aber wenn die beiden einfach nicht miteinander "grün werden", dann hat das keinen Sinn und wäre für das Kind eine ganz "schlechte" Erfahrung (mitunter für das/sein ganzes späteres Leben).

Es scheint aber doch so, dass es den Vätern bedeutend leichter fällt, ihre Kinder fallenzulassen als dies den Müttern fällt. Für mich sieht das danach aus, ja.


Und wie schon gesagt: die Väter haben ein Umgangsrecht - aber nicht DIE KINDER, die das doch eigentlich viel dringender bräuchten, weil sie DEN UMGANG WIRKLICH brauchen: mit beiden Eltern!!! Und das regelmäßig, nicht alle paar Jahre mal für ne Stunde.


Ja, wie du schon schriebst Shadow Preacher - Kinder sind vielen Leuten zu stressig - gerade, wenn es "nicht mal" die eigenen sind - zu "zeitraubend", nervenzehrend - kosten zu viel Verantwortung, Verzichte, Opfer ... Ja - denn: Kinder "großzuziehen" IST ARBEIT, bedeutet: Anstrengung - und das täglich über viele Jahre. Auch an den Wochenenden. Auch im Urlaub. Oft auch nachts.

Allerdings ist das alles auch wieder abhängig vom Alter der Kinder und von ihrem Wesen/Naturell. Manche sind wirklich sehr "pflegeleicht", andere dann doch bedeutend "anstrengender". Und das liegt nicht alleine daran, wie sie erzogen werden.  ;)


Ja, Kinder werden von vielen Leuten heute wohl eher als Last denn als Bereicherung gesehen. - Dabei wird es wirklich "schwer" ja eben nur, wenn man es alleine schaffen muss!! - Dann wird es schwer für den "übrig bleibenden" Elternteil (der sich dann alleine "kümmern" muss ... ... ...) und schwer wird es vor allem auch für das Kind/die Kinder, die den anderen Elternteil - zumeist den Vater ("väterlose Gesellschaft") entbehren müssen und darunter sehr leiden (bewusst und unbewusst) - und das zumeist: lebenslang (auch: teils bewusst, oft auch viel unbewusst - oder erst nach vielen Jahren bewusst ...).


 :(

Simia:

--- Zitat von: Kallisti am 25 Juli 2011, 22:13:49 ---- aber das Kind hat ein Recht darauf, immer ganz klar an erster Stelle zu stehen: bei BEIDEN Eltern(teilen)!

--- Ende Zitat ---

Seh ich auch so. Die Angst ist vielleicht nachvollziehbar, dass die alte Beziehung wieder zusammenfindet, aber daran ist nicht zu rütteln.


--- Zitat von: Kallisti am 25 Juli 2011, 22:13:49 ---Was sind das für feige, bequeme Weicheier, die sich von ihren neuen Damen derart manipulieren und bevormunden und am Gängelband führen lassen ?!?

--- Ende Zitat ---

Ich weiß allerdings nicht, ob dieser Hintergrund so repräsentativ ist. Man ist geneigt, das zu glauben, aber wie oft es wirklich an sowas liegt, weiß man nicht. Denn am Anfang steht die Trennung als solche, es gibt genug Männer, die einfach abhauen, auch wenn noch keine neue Beziehung ins Haus steht. Eine mögliche Ursache kann z.B. die Erkenntnis sein, dass ein Kind gezeugt wurde, um eine Beziehung zu kitten, die schon vorher zum Scheitern verurteilt war und das haut üblicherweise nicht hin (dann muss Mann natürlich noch lange nicht alle Verbindungen zum Kind abbrechen ...).


--- Zitat von: Kallisti am 25 Juli 2011, 22:13:49 ---Kinder brauchen Mutter UND Vater. Immer!

--- Ende Zitat ---

Sagen wir "elterliche Bezugspersonen". Ich denke nämlich auch, dass das homosexuelle Beziehungen generell auch hinkriegen (nein, das ist für mich keine Spitzfindigkeit, aber das führt jetzt ganz woanders hin). 

Ja, das Alter ist ein wichtiger Faktor. Ist das Kind jung genug, kann ein neuer Partner direkt noch die Vaterrolle einnehmen. Da ist ganz pragmatisch einfach eine zweite Schulter zur Stelle, um die "Last" mitzutragen, und das Kind idealerweise noch jung genug, um eine ordentliche Verbindung aufzubauen.


--- Zitat von: Shadow Preacher ---Ich sehe es aber auch so, das in der heutigen Zeit, eine Beziehung/Ehe viel zu schnell beendet bin. Und das leider von beiden Seiten gleichermaßen. Da ist die eigene Selbstverwirklichung wichtiger als die Familie.

--- Ende Zitat ---

Genau. Als wären Selbstverwirklichung und Familie per se ein Widerspruch (je nachdem, was man im Leben will). Ich habe, wie schon an anderer Stelle gesagt, mehr Durchblick gewonnen, was wirklich wichtig ist (und das beschränkt sich nicht nur auf das Kind selber). Viele Dinge haben sich "gerichtet". Und wir haben, da wir unseren Alltag besser strukturiert haben, tatsächlich auch mehr "echte" Freizeit. Es ist nicht mehr so ein Brei aus Arbeit und Freihaben (bei (Teil-)Selbständigen besteht sowieso immer die Gefahr).

Kinderkriegen ist wohl zu einfach. Da muss man sich ja theoretisch gar keine Gedanken machen, was da auf einen zukommt. Sollte man aber, zum Wohle aller Beteiligten.

Kallisti:

--- Zitat ---Quote from: Kallisti on Today at 21:13:49

    Kinder brauchen Mutter UND Vater. Immer!


Sagen wir "elterliche Bezugspersonen". Ich denke nämlich auch, dass das homosexuelle Beziehungen generell auch hinkriegen (nein, das ist für mich keine Spitzfindigkeit, aber das führt jetzt ganz woanders hin). 
--- Ende Zitat ---
(Simia)

Ja, sicher können auch gleichgeschlechtliche Paare bzw. Beziehungen gute Eltern sein. Aber ich bin dennoch der Meinung, Kinder sollten (wirkliche, langjährige, beständige, verlässliche ...) Bezugspersonen bei beiden Geschlechtern haben. Das ist sowohl für Mädchen als auch Jungen wirklich wichtig.


--- Zitat ---Quote from: Kallisti on Today at 21:13:49

    Was sind das für feige, bequeme Weicheier, die sich von ihren neuen Damen derart manipulieren und bevormunden und am Gängelband führen lassen ?!?


Ich weiß allerdings nicht, ob dieser Hintergrund so repräsentativ ist. Man ist geneigt, das zu glauben, aber wie oft es wirklich an sowas liegt, weiß man nicht. Denn am Anfang steht die Trennung als solche, es gibt genug Männer, die einfach abhauen, auch wenn noch keine neue Beziehung ins Haus steht. Eine mögliche Ursache kann z.B. die Erkenntnis sein, dass ein Kind gezeugt wurde, um eine Beziehung zu kitten, die schon vorher zum Scheitern verurteilt war und das haut üblicherweise nicht hin (dann muss Mann natürlich noch lange nicht alle Verbindungen zum Kind abbrechen ...).

--- Ende Zitat ---
(Simia)


Naja, also was ich so mitkriege, sind es oft die Frauen, die gehen ... und dann eben die "Väter", die - wenn die Frau sich also trennt - sich dann auch von ihren Kindern trennen: die "Väter".

Übrigens ist es ja auch (fast???) überall so, dass auch dann, wenn ein "neuer" Mann ins Leben von Mutter und Kind tritt (also halt neue Beziehung) und sich "ehrlich" für das Kind interessiert usw. - der Kontakt zum Kind aber vonseiten dieses Mannes dann auch genau nur so lange besteht, wie die Beziehung zur Mutter besteht! Wenn es hier eine Trennung gibt, ist auch das Kind - auch diesem Mann - dann (nach der Trennung mit/von der Frau) völlig egal - es wird kein Kontakt mehr aufrechterhalten: zum Kind (nicht zur Mutter, klar)! Und dabei ist es allen beteiligten Männern, "Vätern", (neuen) Bezugspersonen scheißegal (nein, tut mir an dieser Stelle gar nicht leid, der Ausdruck), ob DAS KIND aber vielleicht (noch oder überhaupt ...) an "dem ein oder anderen" (Mensch, Mann, "Bezugsperson" bzw. Ex-Bezugsperson) hängt ... ... ... !

Also ganz ehrlich, ich darf mich da nicht reinsteigern - ist dann einfach doch zu persönlich ... - kommt mir einfach die Galle hoch - absolute Explosionsgefahr auf diesem für mich hochemotionalen Gebiet. 

Es kotzt mich einfach sowas von an ... ... ...


Und btw. muss ich auch an dieser Stelle nochmal wieder feststellen, dass mir hier bloß keiner mehr vorwerfen soll und kann, ich schriebe nichts Persönliches :D   :D   :D   - ich lach mich scheckich, echt -> in diesem Forum ist meine halbe (halbe? lol!) Lebensgeschichte nachlesbar.  Und die meiner Kinder jetzt also gleich mit. 

 :-\

Shadow Preacher:
Kallisti und Simia

Ich kann Euch da nur recht geben: Die Leidtragenen sind und werden die Kinder sein..... :(

Jeder von uns kann dazu Geschichten  erzählen, die entweder am eigenen Leib erlebt wurden oder im näheren Umfald Familie/Freude/ Nachbarn erlebt wurden. Es kommt jedoch immer auf den Einzelfall an. Welche Umstände haben vorgeherrscht bei der Trennung und und. Ich glaube nicht das man das so auf den Punkt bringen kann, das sich einer der Trennungswilligen Erwachsenen durch die Trennung aus der der Verantwortung für das leibliche Kind stiehlt. Mag es nun der Mann oder in wenigen Einzelfällen auch die Frau sein.


--- Zitat von: Kallisti am 26 Juli 2011, 01:03:19 ---...

Übrigens ist es ja auch (fast???) überall so, dass auch dann, wenn ein "neuer" Mann ins Leben von Mutter und Kind tritt (also halt neue Beziehung) und sich "ehrlich" für das Kind interessiert usw. - der Kontakt zum Kind aber vonseiten dieses Mannes dann auch genau nur so lange besteht, wie die Beziehung zur Mutter besteht! Wenn es hier eine Trennung gibt, ist auch das Kind - auch diesem Mann - dann (nach der Trennung mit/von der Frau) völlig egal - es wird kein Kontakt mehr aufrechterhalten: zum Kind (nicht zur Mutter, klar)! Und dabei ist es allen beteiligten Männern, "Vätern", (neuen) Bezugspersonen scheißegal (nein, tut mir an dieser Stelle gar nicht leid, der Ausdruck), ob DAS KIND aber vielleicht (noch oder überhaupt ...) an "dem ein oder anderen" (Mensch, Mann, "Bezugsperson" bzw. Ex-Bezugsperson) hängt ... ... ... !

 

--- Ende Zitat ---

Da stellt sich dann die Frage, nach welchen Gegebenheiten und wie wurde die Trennung vollzogen.
Rein rechtlich besteht für den Mann keinerlei Verpflichtung, sich um das Kind zu kümmern. Das Umgangsrecht - und pflicht hat der leibliche Vater.
Moralisch aufgrund einer Freundschaft zum Kind: Ja!!
Aber hier spielen doch dann wieder die Faktoren rein, warum hat man sich wieder getrennt? Nach welcher Zeit hat man sich getrennt. Wie ist der Mann während der Beziehung mit den Kindern zurecht gekommen?

Meine zukünftige EX lebt nicht mehr in Hamburg. Ihre, inzwischen volljährige, Tochter schon. In der ersten Zeit nach der Trennung bestand noch ein Kontakt, der mittlerweile eingeschlafen ist. Ehrlich gesagt bedaure ich dies aber nicht, weil mit den Lebensumständen möchte ich nicht mehr konfrontiert werden. Das paßt dann nicht in mein "geregeltes" Leben.
Wobei Hilfen in Form von Ratschlägen oder Tips, damit sie ihren Lebensunterhalt auf legale WEise bestreiten kann, würde ich natürlich geben. Das wird aber nicht gefordert.

Wie in der Fersehserie "Ich heirate eine Familie" aus den 80er wird es nicht sein, weil unsere Gesellschaft zu einer Ellenbogen-Gesellschaft erzogen wurde. Davon sind wir alle irgendwo geprägt.

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