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Schicksal oder Zufall?

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Rose:
Glaubt ihr an Schicksal? Oder seid ihr eher der Meinung, dass das Leben recht chaotisch, als eine Aneinanderreihung von Zufällen, existiert?

Meine Meinung:
Schicksal oder Zufall?
Nun alles im Universum ist grundsätzlich logisch und es gibt logisch betrachtet keine Aktionen sondern nur Reaktionen. Somit ist auch alles - theoretisch - berechenbar. Wieso theoretisch? Weil die Menschen praktisch nicht die Kapazitäten haben, weder natürlich noch künstlich, um die Geschehnisse der zukünftigen Sekunden, Minuten, Stunden und Tage zu berechnen, zumindest nicht universumweit.
Ist damit alles Schicksal? Nein. Das Universum scherrt sich einen Dreck darum, was mit einem einzelnen Individuum passiert. Es funktioniert einfach, wie alles einfach funktioniert.
Ist damit alles Zufall? Nein. Was berechenbar ist, kann kein Zufall ist. Und da, wie gesagt, alles berechenbar ist, gibt es folglich überhaupt keinen Zufall. Es ist nur ein vom Menschen herbeibezogener Begriff, der unserer eigene Unzulänglichkeit reflektiert.
Wovon das Leben dann bestimmt wird, wenn nicht von Schicksal oder Zufall bzw. Chaos? Von unserem eigenen Willen, von dem Willen unserer Mitmenschen und von der menschlichen Unwissenheit.

anyway:
der teppich wird gewebt. ganz egal welcher ansicht man jetzt ist  :all:

phaylon:
1a. Der »Thema-Überblick«-Gedenks-IFrame filtert noch immer keine Farben!
1b. Der automatische Umbruch wird in der Vorschau nicht angewendet. Dadurch wirds wohl eher eine »Wie es wohl theoretisch aussehen könnte«-Funktion ;)
2.:
| Nun alles im Universum ist grundsätzlich logisch

Ist es das?

| und es gibt logisch betrachtet keine Aktionen sondern nur Reaktionen

Wenns keine Aktionen gibt, worauf ist dann die erste Reaktion eine Reaktion gewesen?

| Das Universum scherrt sich einen Dreck darum, was mit einem
| einzelnen Individuum passiert.

Nachdem das Universum das System als Gesamtes darstellt, liegt es auch nicht in seinem Zuständigkeitsbereich.

| Was berechenbar ist, kann kein Zufall ist.

Definiert sich »Zufall« nur dadurch, dass er nicht berechnet werden kann? Dann hast du hier schon die Antwort: Zufall ist es aus der mikrokosmischen, Schicksal aus der makrokosmischen Sicht.

| Wovon das Leben dann bestimmt wird, wenn nicht von Schicksal
| oder Zufall bzw. Chaos?

Das Gegenteil von Chaos ist übrigens Kosmos, *klugscheiss*.

| Von unserem eigenen Willen, von dem Willen unserer Mitmenschen
| und von der menschlichen Unwissenheit.

Weniger romantisch formuliert: Von der Summe der sich verwirklichenden Faktoren.


p

Rose:

--- Zitat von: "anyway" ---der Teppich wird gewebt. ganz egal welcher ansicht man jetzt ist
--- Ende Zitat ---

was war das denn für eine Antwort?
es regnet, egal ob ich einen Regenschirm habe oder nicht...  :roll:



--- Zitat von: "phaylon" ---Ist es das?
--- Ende Zitat ---

ich denke ja, beweise mir das Gegenteil...
Es ist seinen eigenen Gesetzen folgend logisch, ich habe nicht behauptet, dass der Mensch diese Logik verstehen muss, oder?


--- Zitat von: "phaylon" ---Wenns keine Aktionen gibt, worauf ist dann die erste Reaktion eine Reaktion gewesen?
--- Ende Zitat ---

irrelevant - ich habe nach eurer Meinung zum gegenwärtigen Zustand gefragt, nicht nach dem Ursprung
wobei du natürlich gern etwas zu Ursprung schreiben kannst, so du Unwissende erhellen möchtest


--- Zitat von: "phaylon" ---Definiert sich »Zufall« nur dadurch, dass er nicht berechnet werden kann? Dann hast du hier schon die Antwort: Zufall ist es aus der mikrokosmischen, Schicksal aus der makrokosmischen Sicht.
--- Ende Zitat ---

laut Duden "Zufall: etwas, was man nicht vorausgesehen hat, das nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah" sprich etwas nicht berechenbares
Für den Menschen Zufall, für das Universum Schicksal?
nun, soweit zu dem Ansatz, den ich gegeben habe, aber wo ist denn nun DEINE Meinung? ich sehe, wie du Ansätze zerpflückst, wo man für gewöhnlich in deiner Disskussion Meinungsbilder abgibt und im nächsten Schritt welche nebeneinanderstellt.


--- Zitat von: "phaylon" ---Das Gegenteil von Chaos ist übrigens Kosmos, *klugscheiss*.
--- Ende Zitat ---

*grübel* sprach ich irgendwo von der Option "geordnetes Ganzes" Ich sprach von Chaos (Durcheinander), Schicksal (Vorherbestimmt) und Zufall (unvorhersehbar) du siehst die Option einer festen ordnung habe ich nie ganannt, was willst du mir damit sagen, dass Kosmos das Gegenteil von Chaos ist? Behautete ich, Chaos und Schicksal verhielten sich antithetisch?

phaylon:
| Es ist seinen eigenen Gesetzen folgend logisch, ich habe nicht
| behauptet, dass der Mensch diese Logik verstehen muss, oder?

Ich war so frei das implizit aufgrund deiner weiteren Argumentation anzunehmen. :)

| irrelevant - ich habe nach eurer Meinung zum gegenwärtigen Zustand
| gefragt, nicht nach dem Ursprung

Nein, du hast gefragt ob es Schicksal oder Zufall ist und die Berechenbarkeit (die ich erstmal generell nicht anzweifeln möchte) darauf begründet, dass alles eine Reaktion auf eine Reaktion ist. Ich nahm daher an, dass du auch das /Wie/ diskutieren willst, da du es als wichtig für die Frage des innerkosmischen /Wie/ betrachtest.

| wobei du natürlich gern etwas zu Ursprung schreiben kannst, so du
| Unwissende erhellen möchtest

Gott verrät solche Geheimnisse nicht.

| laut Duden "Zufall: etwas, was man nicht vorausgesehen hat, das
| nicht beabsichtigt war, was unerwartet geschah" sprich etwas nicht
| berechenbares

Passt.

| Für den Menschen Zufall, für das Universum Schicksal?

Ich würde nicht zwischen Mensch und Universum unterscheiden sondern eher zwischen an die Zeitlinie gebundener Wahrnehmung und Wahrnehmung unabhängig von der Zeitlinie.

| nun, soweit zu dem Ansatz, den ich gegeben habe, aber wo ist denn nun DEINE
| Meinung?

Das /ist/ meine Meinung.

| ich sehe, wie du Ansätze zerpflückst, wo man für gewöhnlich
| in deiner Disskussion Meinungsbilder abgibt und im nächsten
| Schritt welche nebeneinanderstellt.

Und hier liegt der Unterschied. Im Endergebnis stimme ich mit dir überein, ich baue dieses Gebilde aber anders auf und greife daher deine Fundamente an, da es ja auch Sinn und Zweck einer Diskussion ist, eigene und fremde Standpunkte zu hinterfragen. Man kann schwer etwas dabei gewinnen, wenn man es als Meinungsbilder-Diashow ablaufen lässt.

| Behautete ich, Chaos und Schicksal verhielten sich antithetisch?

Nein, ich fand es, so alleine wie es da stand, einfach nicht selbsterklärend genug um irgendetwas hineinzuinterpretieren.


p

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