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Möbel selbst bauen

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nightnurse:
Der Hartz4-Möbel-Thread ist irgendwie toll!
...aber auch irgendwie tückisch...der 24€-Stuhl wird mit Fingerzinken zusammengefügt, die sind nicht wirklich SO einfach hinzubekommen (der Stuhl kostet außerdem 104€, weil da ein Tischlerkurs für 80€ beworben wird, in dem man das mit den Zinken lernt, siehste)(ansonsten hat ja jeder meterlange Schraubzwingen und ein Stechbeitelset zu Hause  ::) ), die Teile für den Kreuzberg-Stuhl bekommt man in der Form auch nicht im Baumarkt zugesägt, muss man selber schräg und rund sägen...für Anfänger schon ehrgeizig.


Aber Raoul, Du hast Julya und nen Verbandkasten, also, mach Dich dran!

NoName:

--- Zitat von: nightnurse am 17 Juli 2012, 09:28:03 ---...(der Stuhl kostet außerdem 104€, ...
--- Ende Zitat ---
+ Kosten für die Kissen, + Kosten für 3x Hin-/Rückfahrt zum Kurs...

Wenn ich bedenk, was ich da schon für intakte Vollholzstühle / Sessel auf dem Sperrmüll am Straßenrand gesehen habe, da würde ich lieber mal sowas mitnehmen und nur entsprechend reinigen.

nightnurse:
Das erste Teil, was unten unter "Inspiration" abgebildet ist, sollte ohne Fingerzinken für 24€ zu schaffen sein (evtl. sogar mit Auflage, wenn man den SSV im Restpostenmarkt abwartet  8) ).
Nach dem Prinzip würd ich mir übrigens auch das nächste Sofa bauen, wenn das jetzige mal zusammenbricht.

Black Ronin:
Hihi. Fingerzinken! Wie wärs mit Schwalbenschwänzen ? Ist noch was schwieriger.
Ich würd mal sagen, mit 24 EUR kommt man da nicht hin, weil man erst mal 5 Bretter versägt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Meine letzten zwei Möbel ( Unterschränke für die Boxen ) Haben jeweils grad mal 30-35€ gekostet. Sind so 70 cm hoch, im sagen wir mal, fernöstlichen Stil, mit Flügeltüren und allerlei Tüdelüt dran. Basieren auf ner Rahmenkonstruktion. D.h. Dünnes Sperrholz auf einer Lattenkonstruktion, nem Rahmen eben. Sperrholz ist relativ günstig, weil eben dünn. Latten findet mal alle Naslang im Sperrmüll.                     ( Lattenroste vom Bett z.B. ) Wenn man da ein bisschen mit dem Hobel beigeht, sehen die wieder gut aus.
Ausserdem Habe ich auf Schrauben, Nägel und gekaufte Scharniere verzichtet und mit Holzdübeln gearbeitet. Brauchste aber eine Dübelsäge für!  Sonst sieht das nicht aus.
Ich würde von daher mal sagen, Möbel selbst bauen ergibt nur dann einen Sinn, wenn man öfter mal was macht und sich die Anschaffung von Werkzeug lohnt.
Das kostet nämlich!
Ich habe mir z.B. letztens eine Ryoba ( Japansäge) für 35 EUR gekauft. Macht dann aber ach Freude, damit zu arbeiten. Klar bekommt man auch eine für 15. Taugt aber nichts.
Im laufe der Jahre, habe ich gemerkt: Das Ergebniss steht und fällt mit der Werkzeugausstattung. Vom Geschick mal abgesehen.
Hast du bloss eine Bohrmaschine und nen Schraubenzieher, kannst du nur " Holzkisten" und Regale bauen, bei denen man von aussen die Schrauben sieht. Blärks!
Oder eine Schrankrückwand. Die kann man dann nur hinten draufnageln. Willst du sie einsenken, wie sich das gehört, damit man sie von der Seite nicht sieht, brauchst du eine Oberfräse. Oder wenn du Zeit hast und damit umgehen kannst, zumindest einen Stechhobel.
Usw...

nightnurse:
Hm?
Holzdübelverbindungen kannste doch auch mit der Bohrmaschine bohren, musst ja nicht bis außen durchbohren, unsichtbare verbindungen find ich ja noch schicker.
Mach ich allerdings nicht, weil ich dazu nicht präzise genug bohren kann und einfach mal eben Überstände am Holz weghobeln ist selbst dann nicht "einfach mal", wenn man nen Hobel hat.
Dann lieber sichtbare Schrauben (oder Winkel; das neue Stereoteil hab ich zusammengewinkelt, sieht man nicht, weil genug drinsteht  ;) ).

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