Schwarzes Hamburg > Gedankenaustausch -Archiv-
Wie lange Lohnt es sich um eine Beziehung zu Kämpfen....??
messie:
Ganz direkt gesagt:
Wenn er dir nur von zwölf bis Mittag traut, was für einen Grund solltest du dann haben, ihm zu vertrauen?
Mir fällt keiner ein.
So traurig und schade das auch klingen mag.
Kallisti:
Hm, glaube nicht, dass man anhand dieser wenigen Informationen eine hilfreiche Antwort geben kann. - Man weiß zu wenig über die Hintergründe, Individualitäten usw.
Man kann nicht pauschal - für jemand anderen - beantworten, ob und wie lange es sich um eine Beziehung und/oder einen Menschen zu kämpfen lohnt. Das hängt von so vielen Faktoren, Umständen, Einstellungen, Gefühlen ... - auf Seiten des Partners und eigenen - ab.
Niemand hier weiß, was genau wie vorgefallen ist - und selbst wenn man es wüsste, wüsste man dennoch nur, wie man selbst damit eventuell (!) umginge, nicht aber was in dir vorgeht, wie es sich für dich anfühlt, was es für dich heißt, das zu erleben und damit zu leben, damit umzugehen ... !
Hinzu kommt, dass manche Menschen dies und jenes eher zu verzeihen bereit sind als anderes bzw. andere Menschen eben andere "Dinge" verzeihen oder auch nicht ...
Es ist einfach eine individuelle Sache. Und man würde ja über euch, deinen Partner und eure Beziehung (zwangsläufig) urteilen, wenn man dir zu einem bestimmten Schritt, einer Handlung bzw. einem Sich-Verhalten riete. - Das kann man aber so aus der Ferne nicht - dazu müsste man mehr wissen und euch vor allem beide gut kennen.
So sehe ich das. ;)
Was ich meine, herauslesen zu können, ist, dass du dich betrogen, hintergangen fühlst, dass er dein Vertrauen missbraucht hat, dir aber gleichzeitig keines entgegenbringt (was nicht verwunderlich ist ...).
Auf dieser "Basis" kann eine Beziehung im Grunde nicht gut und nicht dauerhaft gelebt werden ("funktionieren" klingt so nach Gegenstand). Daran wäre also zu arbeiten.
Ob dein Partner darüber hinaus auch (schwerwiegende) charkaterliche "Mängel" hat (die zu seinem Verhalten dir gegenüber führen ...), wäre eine weitere zu beantwortende Frage - die hier aber keiner beantworten kann, der ihn nicht kennt ...
Wenn du dich von ihm aktuell nicht lösen, trennen kannst und/oder willst, wäre die nächste Frage, wie es bei ihm darum bestellt ist und was ihr beide für eine "gelingende" gute Beziehung zu tun, zu verändern, zu erarbeiten bereit wärt. Ob es bspw. auf seiner Seite Einsichten gibt ...
Ach so - unterscheiden sollte man vlt. noch Folgendes:
Nur wenn/weil man eine Beziehung "aufgibt" bzw. beendet (aus Vernunftgründen), heißt das nicht, dass man damit zugleich oder zwangsläufig auch die eigenen Gefühle, die Haltung dem anderen gegenüber (-> die "Liebe" zu ihm, für ihn) aufgibt oder beendet. ;)
käx:
lügen ist grundsätzlich tödlich, verschweigen in ausnahmefällen sinnvoll/erlaubt.
was den kontrollzwang betrifft, lässt sich schwerer beantworten, da wir/ ich nur deine seite kennen/lesen.
vielleicht gibst du ihm unbewusst anlass dazu, oder unverfängliches mischt sich mit schlechter erfahrung...da ist geduld
häufig natürlich auch schwer. :-\
Des_Teufels_Engel:
1. Letzenendes kannst nur du alleine wissen wieviel du ihm verzeihen kannst, das kann man nicht generalisieren. Was für den einen Menschen gilt, muss nicht für einen anderen gelten.
2. Du sagst er hat schlechte Erfahrungen gemacht mit seinen Ehemaligen Parterninin. Nun dann hat das letztendlich nichts mit nicht Vertrauen können zu tun, sondern vielleicht schlicht weg damit das er an sich ein Problem hat und deshalb mal in sich schauen sollte was ihn genau dazu verleitet immer und immer wieder dich zu kontrollieren.
3. Lügen oder verheimlichen ist alles andere als gut in einer Beziehung. Aber wenn ich nun den zweiten Punkt hinzuziehe, habe ich das Gefühl das er dauerhaft große Angst hat dich zu verlieren. So wie du dir es nicht vorstellen kannst ihn nicht wiederzusehen, so kann er sich das eventuell auch nicht vorstellen.
Das alles sind nur vermutungen an Hand einer sehr kurzen Beschreibung eurer Beziehung. Du solltest aber nie vergessen das es immer zwei Seiten gibt, sprich es tragen immer zwei Personen ihren Anteil dazu bei.
Aber nichts desto trotz musst letztendlich ganz alleine du entscheiden ob du dich "diesem Kampf" stellst oder ob du sagst ich mag nicht mehr.
Aber ich denke auf alle Fälle ist da eine lange Ausprache von nöten. Und wenn sprechen schwer fällt, so schreib es ihm per Hand als Brief und lese es ihm vor.So hast du deinen Leitpfaden und kannst dir sicher sein das er es auch gelesen/gehört hat.
Und wenn ihr merkt ihr wollt kämpfen aber kommt nicht weiter dann müsst ihr euch eben hilfe holen.
Aber nocheinmal, welchen Weg du wählst, ist deine Enstcheidund, denn es ist dein Weg, nicht der von mir oder sonst jemandem im Forum.
blackbird:
Mhh.. schwer zu sagen, aber wenn man mal tief in sich geht und drüber nachdenkt ob es einem ohne den anderen besser geht oder ob
man einfach zusammen alles durchstehen kann, liefert man sich die Antwort eigentlich schon selbst.
Beschäftigt man sich mal ein paar Tage nur mit sich selbst, geht viel spazieren, liegt auf dem Bett und hört Musik und geht einfach mal richtig tief in sich rein merkt man gleich ob der "partner" einem fehlt weil man es gewohnt ist das er da ist oder ob man ihn vermisst weil man ihn einfach so gern hat dass das eigene leben ohne ihn keinen Sinn hat!
Dann weißt du was du alles verzeihen kannst.
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