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Lebensziele?

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Mentallo:
Ich freue mich, dass endlich wer was dazu schreibt...
Lasst mich mal so fragen:
 
Welchen Weg schlagt ein, um Eurem Ziel näherzukommen?
Habt Ihr euren Traumjob/Traumstudium?
Wie habt Ihr herausgefunden, was das Richtige für Euch ist, was für Irrwege seid Ihr gegangen?
Wie malt Ihr euch Eure Zukunft aus, wenn Ihr realistisch seid?
Was für einen Job werden ihr haben, in was für "Familienverhältnissen" wollt Ihr leben?

Das sind Fragen, wie ich sie mir bereits seit längerem stelle. Natürlich auch die Frage, ob man sich diese Fragen stellen _muss_. Meine Antworten werd ich auch noch präsentieren, aber nicht jetzt, muss was erledigen. :)

Bombe:
Eins meiner Ziele, die ich vor Ende meines Lebens erreicht haben möchte, ist es, meinen Namen im Linux-Kernel zu verewigen.

AnnHoly:
Zunächst einmal: Ich finde schon, dass man sich diese Fragen stellen sollte, denn anderenfalls macht man vermutlich irgend etwas, nur um etwas zu tun, aber ohne wirklichen Sinn oder gar Freude. Es gibt natürlich unzählige Menschen, für die ein Job nur ein Job, also ein Mittel zum Geldverdienen ist und die darin nicht etwas wie Freude oder Erfüllung o.ä. suchen, denen diese Dinge also (in Bezug auf die Arbeit) schlicht egal sind. Da Du (@ Mentallo) Dir diese Fragen aber stellst, scheint es Dir auch nicht egal zu sein.

Mal zu Deinen einzelnen Fragen:


--- Zitat ---Welchen Weg schlagt ein, um Eurem Ziel näherzukommen?
--- Ende Zitat ---


In meinem Fall versuche ich - wie schon geschrieben - möglichst viel Zeit mit Dingen zu verbringen, die mir Spaß machen. Jobmäßig heisst das, dass ich die Dinge, die ich zur Zeit in meiner Freizeit mache, gern zum "Beruf" machen möchte. Dazu muss es natürlich genügend Geld bringen, um davon gut leben zu können.  Da es ausschließlich kreative Sachen sind, muss ich diese Kreativität einfach ausleben und dabei verdammt gut sein. Ob es letztlich funktioniert und ich mein Ziel, nur noch diese Dinge machen zu können, letztlich erreiche, weiß ich noch nicht, aber ich bin auf dem besten Weg. Womit Frage 2) dann auch beantwortet wäre. :-)


--- Zitat ---Wie habt Ihr herausgefunden, was das Richtige für Euch ist, was für Irrwege seid Ihr gegangen?
--- Ende Zitat ---


Da ich mich seit meiner Kindheit mit kreativen Dingen aller Art beschäftige,  hat sich mir diese Frage nie wirklich gestellt. Ganz allgemein würde ich sagen, dass man - ohne über Geld und Möglichkeiten nachzudenken - für sich herausfinden sollte, woran man wirklich Spaß hat, wo die Interessen liegen. Was mir auch geholfen hat (als ich kurzzeitig tatsächlich mal darüber nachgedacht habe, Jura zu studieren): Sehe ich mich in ca. zehn Jahren in diesem Beruf? Kann ich mir vorstellen, damit glücklich zu werden? In meinem Fall ein klares NEIN!

Einen Irrweg - wenn man es so nennen mag - bin ich dennoch gegangen und habe damals eine Ausbildung angefangen. Das ist aber eher aus der Not heraus geschehen, mich selbst finanzieren zu müssen. Da müssen dann leider auch Träume zunächst zurückstehen.


--- Zitat ---Wie malt Ihr euch Eure Zukunft aus, wenn Ihr realistisch seid?
--- Ende Zitat ---


Wie ich es geschrieben habe: Meine Leidenschaft zum Beruf machen und davon leben können. :-)

Kallisti:
Zur Zukunft und den (eigenen) Zielen sei vlt. auch angemerkt, dass ja bei Weitem nicht alles so planbar, umsetzbar ist, wie man selbst sich das vorstellt, es gerne möchte...

Also hinweisen möchte ich darauf, dass in diesem Zusammenhang auch die Frage ist, wie groß und weitreichend die eigenen Möglichkeiten (der Einflussnahme) sind (Ziele zu erreichen, die eigene Zukunft zu planen...).

Man befindet sich ja in einem "Gefüge", innerhalb einer Gesellschaft, man ist den jeweiligen Gegebenheiten (politischer, kultureller, sozialer,  erziehungsbedingter Art) unterworfen bzw. davon beeinflusst, geprägt.

Also stellt sich auch die Frage - wieder mal - nach der (individuellen) Freiheit (... zu ... ) - und somit eben auch: nach der Determiniertheit (des Menschen an sich und des Einzelnen im Besonderen), nach Grenzen - auch: nach "Zufall" (und, wenn man will: nach "Schicksal").

Huehne:
Lebensziele ..... ich glaub die sollte man nicht zu illusorisch festlegen. Ich bin kein Typ von "Mein Haus, mein Bot, meine Frau, meine 2 Kinder, meine Altersversorgung". Ich für meinen Teil stecke mir Lebensziele, die man auch erreichen kann. Und immer eines nach dem Anderen. Sprich - ich konzentriere mich immer nur auf ein Lebensziel - bis ich es erreicht hab.

Mein erstes Lebensziel war es, alle meine Cousinen und Cousins kennenzulernen. 1999 bin ich dafür für 80 Tage nach Australien geflogen, um meine dort lebenden Verwandten kennenzulernen. Das war ein Erlebnis, was mir heute keiner mehr nehmen kann.

Mein aktuelles Lebensziel? Einfach und doch nicht einfach zu erreichen: Endlich mal eine Partnerin zu finden, die mich handhaben kann, und nicht gleich zusammenbricht oder aufgibt.

Schwer - aber machbar, denke ich.

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