Schwarzes Hamburg > Gedankenaustausch -Archiv-
Träume
messie:
--- Zitat von: CubistVowel am 06 Juli 2012, 16:32:38 ---Im Traum wechsele ich hin und wieder die Perspektive, das heißt ich träume eine Handlung z. B. erst aus der Sicht eines Zuschauers und dann nochmal dieselbe aus der Sicht eines Handelnden.
--- Ende Zitat ---
Huii, das klingt ja auch spannend. :)
Kallisti:
Traum von letzter Nacht, war beim Aufwachen noch total präsent, inzwischen schon wieder leider verschwommen.
Ich war in einer Art Spiel, kein Computerspiel, eher eine Art Brettspiel mit aber lebenden Personen als Spielfiguren. Das is ja weiter noch nix Außergewöhnliches.
Erinnere mich an vier Spielpläne (so ganz gewöhnliche, irgendwie halt farbig, aus Pappe) bzw. einen vierteiligen Spielplan - man legte die vier Teile zu einem Viereck zusammen. Auf einem war irgendwie dunkleres Gelb mit einer Art gezeichnetem Schloss(turm), auf einem anderen Wald, die anderen zwei weiß ich nicht, hab ich im Traum nicht gesehn, glaub ich. ?
Jedenfalls dann Szenenwechsel. Ich fuhr mit irgendwem (weiß nicht mehr ob zwei oder drei Leute und wer) in einem Auto durch die Nacht - eine Art Landstraße, am Waldrand (Nadelwald, ich sehe noch die "Tannenspitzen" - wie nennt man das - Kronen, halt oben die Spitzen so "schwarz" wie sie nachts nun mal aussehn).
Wir sind ziemlich langsam gefahren, ich saß auf der Rückbank, lehnte mich nach vorne zwischen die Vordersitze und man sah überall am Wegrand - naja: vereinzelt aber eben immer wieder - tote bzw. sterbende/verendende Tiere liegen - Karnickel vor allem und einen Dachs. Vor allem an den Dachs erinnere ich mich - er lag mit dem Rücken zur Fahrbahn/Straße, blutete und man sah, dass er noch schwer atmete (das Heben und Senken des Atems am Körper). Weiter nichts, wir fuhren weiter und wunderten uns. ??
Dann auf einmal war ich in einer Art Pension oder sowas, Unterkunft. Sehe nur eine Art Badezimmer, jedenfalls ein Waschbecken mit Spiegel darüber - nichts Besonderes, eher Minimalausstattung. Es war immer noch Nacht, nur schwaches Licht. Da hingen an so nem "Hefter" an der Wand verschiedene Tütchen - Inhalt: Cremes und Seife (Flüssigseife) - wie solche Proben nur etwas größer (diese Tüten). Ich wollte mir einfach da nur die Hände waschen.
Dann aber wieder Szenenwechsel.
Irgendwie war ich in einer mir fremden Stadt (ich weiß nicht, ob es Tag oder Nacht war - Nacht irgendwie nicht, aber richtig hell war es auch nicht, vielleicht Dämmerung - irgendwie "künstlich" das Licht/die Atmosphäre) mit einer alten Frau "unterwegs" - sie wollte irgendwohin oder ich sollte sie wohin bringen (nach Hause?) jedenfalls kannte sie sich eher aus als ich, war andererseits aber auch verwirrt und irgendwie "nicht gut drauf" - ängstlich oder hatte Schmerzen/war krank, ging leicht vorgebeugt und wackelig. Keine Ahnung. Wir liefen da durch Straßen mit Häusern ... aber sonst keine Menschen zu sehn.
Irgendwie war ich aber ihre "Betreuerin" oder so in der Art. -> Wieder: keine Ahnung. Alles nur so einzelne Bruchstücke, nur noch vage ... =/
Jedenfalls kam dann irgendwie plötzlich die "Lösung" - ich weiß nicht warum, wie, wann genau - jedenfalls war es dann so, als hätte ich plötzlich begriffen, worum es in dem Spiel geht oder es hat mir jemand erklärt oder ich habe es gelesen - keine Ahnung. Aber es war mir auf einmal eben klar:
Wer viel Geld hat, überlebt. So in der Art. LOOOOOOL - hört sich jetzt blöd an, aber im Traum war es keineswegs so "offensichtlich" oder irgendwie mit "Realitätsbezug" - es ging im Traum ganz klar um ein SPIEL, eine Art "Brettspiel" mit eben lebendigen "Figuren" und "Ausstattung"/Kulisse. Aber kein Rollenspiel. Kann es nicht erklären. Egal.
Jedenfalls bezog es sich also auch auf die Tiere - irgendwie war irgendwo Geld "hinterlegt" - für jedes Lebewesen eine Art Depot, aber man wusste nicht, woher es kam oder wie/wodurch es abgetragen bzw. aufgebraucht wurde (das "Lebensvermögen"). Nicht durch Zeit/Altern jedenfalls.
Also alle, deren "Vorrat" leer ging (lol, weiß grad wieder den Ausdruck nicht, egal), siechten irgendwie dann dahin - wurden schwach bzw. krank oder einfach "verletzt" - ohne dass jemand oder etwas sie verletzte (siehe die sterbenden Tiere an der Landstraße), es passierte einfach so.
Und es stand aber im Zusammenhang mit irgendeinem mysteriösen "Vermögen" - im Nachhinein könnte man es also als Lebensenergie oder so bezeichnen nur eben auf Basis von Materiellem (Geldvermögen). Seltsam. Keine Ahnung. So jedenfalls.
Was also nicht mehr rauskam, weil ich dann wach wurde ( >:( >:( ), ist, wie es weiterging bzw. woher das "Vermögen" kam oder wodurch es sich verringerte, wo es sich überhaupt befand, wer es "verwaltete", wenn überhaupt oder wie das eben mit den "Spielfiguren" zusammenhängt, ob und welchen Einfluss sie darauf haben oder nicht und warum oder warum nicht. - Äh ja ... ??? :-\
Und vor allem war noch nicht rausgekommen, was "wir" bzw. ich damit zu tun haben bzw. wie es uns (den drei Begleitpersonen, an die ich mich aber nicht im Mindesten erinnern kann - Freunde? Familie?) ergehen würde, was uns widerfahren würde, wie das "Spiel" überhaupt weitergehen würde ...
Schade. Das hätte ich doch ganz gerne noch erfahren. :-\ Vielleicht geht´s ja nochmal irgendwann weiter?
Strigoi_69:
Also, ich träume oft sehr lebhaft und klar. Hatte schon oft sogenannte "Klarträume", d.h. ich wurde mir bewusst, dass ich in einem Traum bin, wusste wer ich bin etc. und dass ich eigentlich gerade schlafe. Diese Träume konnte ich dann steuern, fliegen, Gegenstände untersuchen, durch Wände gehen etc. Das macht Spaß und lässt sich auch trainieren. Man kann alles erschaffen, was man möchte ;D. Wer es nicht selbst erlebt hat, glaubt oft nicht, dass so etwas möglich ist. Erstaunlich ist, dass die Traumwelt genauso realistisch ist, wie die "reale" Welt (ok, fliegen und durch Wände gehen kann ich leider nicht..)! Das Bewusstseins ist genauso da, wie im wachen Zustand. Dinge fühlen sich genauso massiv an, Gerüche etc. Da fragt man sich schon, was ist wirklich real... Spannende Sache auf jeden Fall, es gibt sogar Sportler, die im Traum ihre Fähigkeiten mit Erfolg trainieren...
Nachdem meine Miezekatze leider verstorben war, sah ich sie Wochen später im Halbschlaf in meinem Bett. Ich wusste, dass ich schlafe- habe sie gestreichelt- es war so real. Als wäre ich doch wach gewesen, mit geschlossenen Augen und habe sie gespürt. Dies ist mir in der Trauerphase mehrfach passiert und war ein Trost ;).
Sorry fürs zuschwallen, ist einfach eine spannende Sache. Wenn ich nur mehr Zeit zum schlafen hätte... 8)
Black Ronin:
Da brauchst du dich doch wirklich für nix entschuldigen hier !
Strigoi_69:
--- Zitat von: Black Ronin am 10 Juli 2012, 10:36:11 ---Da brauchst du dich doch wirklich für nix entschuldigen hier !
--- Ende Zitat ---
:)
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