Schwarzes Hamburg > Gedankenaustausch -Archiv-
orte der ruhe
silberwolf:
@celdur:
ist es auch. greift auch rhiannons gedanken auf ("weit gucken...)
besonders genial ist das ganze im frühjahr, wenn auf dem land (oder auf dem wasser) nebel liegt. man fühlt sich richtig alleine. alles ist so weitläufig. sogar ein bischen romantisch...
und niemand kommt an einen heran.
Sapor Vitae:
klingt schoen @silberwolf.
Ich war heute fast den ganzen Tag draussen. Irgendwo draussen in ner Ortschaft, die ich nicht kenne und vermutlich auch nicht wiederfinde. Aber es war so schoen! Der Raureif, der mit der aufgehenden Sonne langsam schmolz, die letzten goldenen Blätter, die in der Sonne glitzerten. Kein Mensch weit und breit..
Und die Sonne hat noch so richtig gewärmt. Wow, hat so gut getan.
Celdur:
Stimmt, wenn der ganze Boden von Nebel bedeckt ist und man den Tau auf der Haut spürt ... hier und da ein rascheln, annähernde Windstille ... und das alles am besten weit entfernt von der nächsten Straße.
... ich wusste garnicht, wie romantisch ich bin. :shock:
Aber ein derartiges Landschaftsbild kann unter Umständen auch sehr auf die Stimmung drücken.
Nur ... einfach irgendwo zu sitzen und zu schauen ist für mich nichts und würde mich wohl zerfressen. Dies ist auch der Grund, weshalb ich nicht in meinem kleinen Reich im zweiten Stock bleibe, mein "Ich brauche Einsamkeit"-Gefühl ist meist mit kurlebiger Rastlosogkeit verbunden.
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