Schwarzes Hamburg > Gedankenaustausch -Archiv-
orte der ruhe
Rick Deckard:
Mich zieht es in Momenten der Kontemplation und des In-sich-kehrens in den Stadtpark oder an den Kuhmühlenteich. Am besten ist es allerdings mit nem Schlauchboot raus auf den Teich, die Alster oder einen der Nebenärme zu paddeln und sich treiben zu lassen. Ansonsten eigent sich bei mir sportliche Betätigung immer ganz hervorragend, um lästige Gedanken vorübergehend loszuwerden. Also ab in die Muckibude!
silberwolf:
als ich noch in glückstadt gewohnt habe, bin ich einfach alleine segeln gegangen und habe irgendwo auf der elbe den anker geworfen. oder mich nur einfach auf den leuchtturm am hafenkai gesetzt und mir den wind (und meist auch regen) um die ohren wehen lassen.
hier in gokels habe ich leider noch keinen solchen ort der ruhe gefunden. meist gehe ich an der strasse entlang - aus dem dorf heraus. dort trifft man selten menschen.
DarkSilencer:
Hm... wenns nen paar Tage Ruhe sein sollen, fahre ich meine Eltern und meinen Hund besuchen... die wohnen sowas von fernab von allem (nächster Nachbar nen halben Kilometer weg und rundum nur Felder und Wald)...ruhiger gehts nimmer. Und hier nur so für nen paar Stunden? Naja... momentan ist Richtung einer der Seen hier bei Oldenburg recht gut in dem Fall... baden geht da ja zu der Jahreszeit kein Normalsterblicher mehr. Das nächste Waldgebiet ist hier allerdings zu Fuss oder mit dem Rad auch in akzeptabler Zeit erreichbar.
Aber wo hier schon Schlauchboote erwähnt wurden: Könnt ich mir daheim auch endlich mal abholen, um auf einen der hier Seen rauszupaddeln :)
Celdur:
Ich glaube, ich habe es da am einfachsten von allen ... habe ich das Bedürfnis nach einem ruhigen Ort zum Nachdenken und alleine sein oder will ich einfach mal nur für eine Weile stumm vor mich hingehen, um mich abzulenken und so vielleicht das momentane Problem zu verarbeiten (oder Abstand zu nehmen, weil es mich zu sehr beherrscht), was in den letzten Jahren in immer kürzeren Abständen vorkam, trete ich einfach aus der Haustür und gehe die endlose Straße entlang oder in den Wald. (Viele werden sich bei dem Namen meiner Heimat schon gedacht haben, dass ich nicht von sonderlich viel umgeben bin ;-))
Auch einen kleinen Hügel mit einem Wäldchen und einer Bank oben drauf haben wir hier in der Nähe. Dieser eignet sich auch vorzüglich.
Ich Frage mich nur, was ich in derartigen Situationen mache, wenn ich bald meine Wohnung in der Innenstadt Neumünsters beziehe.
Die Auf-dem-Wasser-Anker-werfen-Alternative klingt in meinen Ohren aber noch am schönsten.
Rhiannon:
Hmmm... Aktuell suche ich wieder...
Ich kenn zwar ein paar ruhige, Schöne Plätze im Wald, aber da ist in letzter Zeit leider immer mehr los...
Normalerweise klettere ich auf eine hohe Eiche...so 5-8m über dem Boden... Bewaffnet mit Schoki und 'nem guten Buch (wahlweise Musik oder ein Zeichenblock...oder auch nichts...) könnt ich dort oben Stunden verbringen... und niemand Stört einen, weil man entweder nicht gesehen wird oder sich erschrecken könnt und dann runterfallen... *gg* So kann man herrlich nachdenken und entspannen...
Am Meer ist auch schön...
Hauptsache man kann weit gucken...
Das macht frei...
(von Sorgen, Gedanken,...)
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