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Freitod

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Kallisti:
@Huehne


Das mit deinem Vater und deinem Onkel tut mir sehr leid.

Auch das mit deinem Freund.



Aber:

Worauf ich hinaus wollte, ist eben, dass es gerade nicht darum geht, das als unerträgliches/unzumutbares Leid anzuerkennen, was einzelne Menschen für sich/von sich selbst aus nachvollziehen können oder wie sie es für sich persönlich definieren, sondern:

dass das nur jeder einzelne Mensch für sich selbst festlegen kann!!! Und dass da niemand anderes ankommen und drüber urteilen kann/darf/sollte, da dieser Mensch eben ein anderer ist, mit einem anderen Körper, anderen Leben, anderen Erfahrungen, anderen Einstellungen, anderer Körperchemie etc.!!!


Deshalb kann also unerträgliches Leid für Menschen auch ganz anderes sein als tödliche, unheilbare Krankheit oder extreme körperliche Schmerzen ... ... ... !!
Es geht mir darum, dass das akzeptiert wird - mit entsprechenden Folgen... !



Und zu deiner Verfügung: ja klar: sie soll für den Fall sein, da du selbst dich nicht mehr mitteilen  kannst, aber: genau darin liegt doch eben das Problem: man hält sich dann vlt. an (d)eine Verfügung, die deinem aktuellen Willen aber u. U. gar nicht mehr entspricht: und du kannst das nicht mehr äußern/mitteilen... !!


Es ist einfach eine sehr prekäre Sache mit der sogen. Patientenverfügung - wie auch mit dem (freien) Willen...

biserka:

Hoy hoy...  so, jetzt kommt noch mein Senf dazu =)

Auch ich glaube an die Wiedergeburt (siehe Pegasus Beitrag).
Allerdings wurde ich christlich erzogen und somit war Selbstmord immer schlecht, weil nur Gott alleine Menschen das Leben nehmen darf *zwinker*

Leider hatte ich  bzw. habe ich noch zum teil Selbstmordgedanken. Doch mittlerweile würde ich mich nicht mehr vors Auto werfen oder mich aufschlitzen....
Ja, ich wurde als Kind zu Hause misshandelt, gedemütigt, beschämt usw. Doch das war einmal und ist nicht mehr.

Ich bin in Therapie, habe den Glauben gewechselt und  gelernt mit der Vergangenheit, mit den Selbstmordgedanken  umzugehen. Ich trage jetzt für mich und mein Leben  die Verantwortung.
Viele Selbstmörder konnten das nicht, sondern gaben dem Umfeld immer die Schuld. Doch ich scheiße jetzt einfach auf das schlechte Umfeld. Das musste ich lernen.  Ich bin nicht immer nur das Opfer, dem schlechtes wiederfährt, sodass ichs nicht mehr ertrug und Selbstmordgedanken hatte.
Nur man selbst kann was verändern, finde ich. Und wer dit nicht tut und sich lieber umbringt, der soll es machen. Man kann Menschen nicht zum Leben zwingen, wenn sie nicht wollen!

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